Hanse­Lexikon
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Suchbegriff: Jahnke

Hering
H. clupea harengus, Schwarmfisch aus der Familie der Clupeiformes mit einem Gewicht von 60 bis über 250 gr. und einer Länge bis zu 30 cm. H. leben in offenen Gewässern, ziehen zum Laichen... mehr

H. clupea harengus, Schwarmfisch aus der Familie der Clupeiformes mit einem Gewicht von 60 bis über 250 gr. und einer Länge bis zu 30 cm. H. leben in offenen Gewässern, ziehen zum Laichen aber in flache Küsten- oder Brackwassergewässer. Für den mittelalterlichen Handel waren drei Rassen von besonderer Bedeutung: die Nordsee-Herbstlaicher, die Frühjahrslaicher der westl. Ostsee und die zentral-baltischen Frühjahrslaicher. Unter den Nordsee-Herbstlaichern ziehen einige Arten zum Laichen auf die Doggerbank  und die Küsten Englands, andere an die Küsten des Bohuslen in Norwegen und einige in den Öresund. Bei den Frühjahrslaichern der westl. Ostsee waren vor allem die nach Rügen und in die Schlei ziehenden H. von besonders großer Bedeutung sowie bei den zentral-baltischen H. die Arten in der Rigaer Bucht sowie die vor der norrländischen u. estnischen Küste (Strömling). Der Zug in flache Laichgebiete ermöglichte die küstennahe Fischerei.

 Seit dem frühen Mittelalter wurde H. zur Laichzeit von der Küstenbevölkerung gefischt und durch Räuchern oder Salzen konserviert. Der durch die Christianisierung ausgelöste Bedarf an Fastenspeisen führte zu einer Intensivierung der Fischerei und einem Export ins Binnenland. Durch Qualitätssicherung wurde Schonischer H. seit dem 13. Jh. marktbeherrschend, rügischer und Doggerbankhering wurden verdrängt. Die politischen Veränderungen nach dem Stralsunder Frieden führten zum Wiedererstarken der Nordseefischerei, die seit dem 16. Jh. dominierte (holl. Matjesfischerei). Die H.sverarbeitung war bis zum Erstarken der Nordseefischerei strandbasiert, seit dem 16. Jh. wurde H. auf den Fangschiffen verarbeitet. Am häufigsten wurde H. in Salzlake im Verhältnis 1:3 (Lüneburger Salz) oder 1:2,5 (Bayensalz) konserviert. Salz- und H.handel waren dadurch untrennbar verbunden. Seltener wird H. geräuchert und erhält dadurch eine andere Farbe (Roter H.). H. gehörte in Gesamteuropa zu den gängigsten Fastenspeisen und hat zahlreiche sprachliche Spuren hinterlassen (H.tag, red herring, King herring, être serré comme des harengs, La journée des Harengs (1429).

Carsten Jahnke2014

Literatur: C. Jahnke, Das Silber des Meeres, 2000; England’s Sea fisheries, hrsg. D. J. Starkey, C. Reid u.a., 2000; B. Poulsen, Dutch Herring, 2008.
Kalmar
K. ist eine schwedische Handelsstadt im südöstlichen Småland am K.sund und dem Übergang zur Insel Öland, 40 km nördlich der mittelalterlichen schwedisch-dänischen Grenze. Der Name K. bedeutet wohl... mehr

K. ist eine schwedische Handelsstadt im südöstlichen Småland am K.sund und dem Übergang zur Insel Öland, 40 km nördlich der mittelalterlichen schwedisch-dänischen Grenze. Der Name K. bedeutet wohl steinige Insel und stammt aus dem 6. Jh. Aufgrund der Lage im Grenzbereich, dem Übergang nach Öland sowie an dem im Hochmittelalter stark befahrenen K.sund entwickelte sich K. nicht nur zu einer Stadt, sondern auch zu einer wichtigen Reichsfestung. Für die Stadt ist kein Gründungsdatum bekannt. Der Ort wird 1228 erstmals von Snorri Sturlason erwähnt und erhielt 1243 ein Dominikanerhaus. 1243 siegeln erstmals Schlossvogt und Rat von K. zusammen einen Brief an Lübeck mit dem Stadtsiegel. Der Rat von K. bestand nach schwedischem Recht aus Schweden und Deutschen und es ist ein hoher Anteil Niederdeutsch sprechender Kaufleute und Schiffer in der Stadt nachzuweisen, auch wenn deren Bedeutung umstritten ist. Die Stadt diente zum einen als Ausfuhrhafen für småländisches Eisen sowie die Wald- und Agrarprodukte Smålands, vor allem Butter, vor allem aber auch als günstig gelegener Treffpunkt. Die Stadt besaß eine enge Anbindung an die Hanse (HR I.1., Nr. 321 § 12), und es wurde dort Pfundzoll erhoben. Die Stadt nahm zudem u.U. an einigen wenigen Hansetagen teil. Stadt und Burg waren Austragungsort wichtiger innen- und außenpolitischer Verhandlungen, u.a. wurde hier 1397 die K.er Union gegründet, und standen häufig im Zentrum kriegerischer Auseinandersetzungen. Die Quellenlage zur Wirtschaftsgeschichte K.s ist desperat, allerdings existiert ein Stadtbuch, K. Stads Tänkebok, Dit is des stades kalmeren denkebook, welches von 1381-1384 in Niederdeutsch, 1402-1421 in Latein und 1421-1490 auf Schwedisch verfasst ist.

Carsten Jahnke

Literatur: N. Blomkvist, The Discovery of the Baltic, 2005; D. Selling, Kalmar, 1984; N. Blomkvist, Kalmars uppkomst och äldsta tid, in: Kalmar Stads historia, I, hrsg. Ingrid Hammarström, 1979; C. Weibull, Lübecks sjöfart och handel på de nordiska rikena 1368 och 1398-1400, in: Scandia XXXII (1966); W. Koppe, Das mittelalterliche Kalmar, HGBll. 67-68 (1942/43), 192-221 (mit Einschränkungen).
Kaufmannsbriefe
K. waren das gebräuchlichste Kommunikationsmittel im hansischen Netzwerkhandel. Nach der kommerziellen Revolution (Hammel-Kiesow) am Übergang vom 13. zum 14. Jh. begleiteten die Kaufleute ihre... mehr

K. waren das gebräuchlichste Kommunikationsmittel im hansischen Netzwerkhandel. Nach der kommerziellen Revolution (Hammel-Kiesow) am Übergang vom 13. zum 14. Jh. begleiteten die Kaufleute ihre Waren nicht mehr, sondern regelten ihre Geschäfte durch K. vom heimischen Kontor aus. Zur Information ihrer Geschäftspartner an anderen Orten sandten die Kaufleute unablässig K. aus und erwarteten das gleiche von ihren Partnern. Die K. hatten drei Funktionen, die sich in  ihrem Aufbau widerspiegeln: 1. sie beinhalteten Informationen über die allgemeine Marktlage vor Ort, 2. Informationen über zuletzt versandte oder empfangene Waren, und 3. allgemeine Informationen, tidinge (daraus: Zeitungen), die das Marktgeschehen irgendwie beeinflussen konnten, so Gesellschaftsklatsch, Kriegsereignisse oder Naturkatastrophen. Erst mit der Auflösung der hansischen. Netzwerkstrukturen im 16. Jh. veränderten sich die K. von öffentlichen zu internen Geschäftsbriefen. Gleichzeitig wurden die K. durch  Zeitungen und Börseninformationen ersetzt.

Carsten Jahnke2014

Literatur: G. Fouquet, ‘Vom Krieg hören und schreiben’. Aus den Briefen an den Lübeck-Nürnberger Kaufmann Matthias Mulich (1522/1523), in: Geschichtsbilder, hrsg. T. Stamm-Kuhlmann, J. Elvert, u.a., 2003, 168-87; C. Jahnke, Politische Nachrichten aus Lübeck aus den Jahren 1531 bis 1535, ZVLGA 79 (1999), 119-45; M. Lindemann, Nachrichtenübermittlung durch Kaufmannsbriefe, 1978.
Kirchenwesen
Bis zur → Reformation unterstand das K. der katholischen Kirche. Allerdings konnten die Kaufleute als Kirchenpatrone respektive Stifter (→ Bruderschaften) bzw. durch die fabrica ecclesiae (als... mehr

Bis zur → Reformation unterstand das K. der katholischen Kirche. Allerdings konnten die Kaufleute als Kirchenpatrone respektive Stifter (→ Bruderschaften) bzw. durch die fabrica ecclesiae (als Kirchenvorsteher) Einfluss auf das städtische K. nehmen. Auf den Messen, u.a. den → Schonischen Messen, konnten die Kaufleute eigene Priester anstellen. In der Fremde hatten die Kaufleute Teil der dortigen universitas ecclesiae zu werden. In Bischofsstädten kam es vielfach zum Kampf um den Einfluss auf das K. Nach der Reformation übernahm in den großen Städten der Magistrat das Kirchenregiment mit der Einsetzung städtischen Pfarrer. 

Carsten Jahnke2022

Literatur: A. Reitemeier, Pfarrkirchen in der Stadt des späten Mittelalters, 2005; C. Jahnke, Hansische Kaufleute und deren Religiosität außerhalb ihrer Heimat, Zapiski Historyczne, 84,1 (2019), 7-41.
Kriegsfinanzierung
Die Hanse selbst hat nie Krieg geführt, sondern nur einzelne Städte innerhalb der Hanse. Die Finanzierung von Krieg und Fehden war deshalb allein eine städtische Aufgabe. Im Hanseraum lag die... mehr

Die Hanse selbst hat nie Krieg geführt, sondern nur einzelne Städte innerhalb der Hanse. Die Finanzierung von Krieg und Fehden war deshalb allein eine städtische Aufgabe. Im Hanseraum lag die Wehrhoheit bei den Städten, und die Bürger waren zum Wach- und Kriegsdienst, Mauerbau sowie zur Ausjagd verpflichtet. Zudem hatten sie das Herwede (die kriegerische Ausrüstung der Männer) zu unterhalten. Seit dem 15. Jh. ließ allerdings die Wehrbereitschaft nach, so dass Söldner zum Kriegsdienst eingesetzt wurden und der Wehrdienst durch eine geringe Steuerleistung teilweise ersetzt wurde. Kriegskosten waren hoch. So machten die jährlich zwei Züge mit 59 Bewaffneten, die die Stadt → Elbing für den → Deutschen Orden leistete, ca. 43 % der städtischen Ausgaben aus. Städte versuchten deshalb, Krieg zu vermeiden (Heinrich → Castorp). Musste man Krieg führen, griff man zuerst auf die regulären städtischen Truppen zurück, die aus dem normalen Haushalt bezahlt wurden, meist aber nicht mehr als 10-20 Soldaten umfassten. Gleichzeitig hoffte man, Alliierte zu finden. Reichte das nicht aus, versuchte man, auch mit Hilfe von Naturallieferungen oder Geldzahlungen, benachbarte Fürsten zur Hilfe zu bewegen. Nur im äußersten Notfall warben die Städte fremde Söldner an. Diese mussten über Kredite der Stadt resp. der Ratsherren selbst finanziert werden, deren Rückzahlung häufig zur Zahlungsunfähigkeit (Dortmund) oder zu Steuererhöhungen und städtischen Unruhen führten, in deren Verlauf weitere Kreise am städtischen Regiment beteiligt werden mussten. Ein gleiches Vorgehen galt für Seekriege. Konnte man Krieg als Sicherung des Handels oder der Handelsstraßen deklarieren, versuchten die Städte seit Mitte des 14. Jh., die Kosten auf die Kaufleute umzulegen, die mit einem Pfundzoll belegt wurden. Der Zoll galt aber nur für hansische Kaufleute und erschwerte deren Konkurrenzsituation.

Carsten Jahnke2014

Literatur: K. Kwiatkowski, Die militärische Funktion der Städte unter der Herrschaft des Deutschen Ordens in Preußen, in: Städtelandschaften im Ostseeraum im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit, hrsg. R. Czaja, C. Jahnke, 2009, 167-86; B. Wübbeke-Pflüger, Sicherheitsorganisation und Wehrwesen niedersächsischer Städte am Ausgang des Mittelalters, in: Hanse, Städte, Bünde, hrsg. M. Puhle, 1996, 173-81.
Kumlien, Kjell
(geb. 30. 7. 1903, gest. 1995), schwedischer Historiker, Habilitation in Stockholm 1933 bei Sven Tunberg, Professor an Stockholms Högskola 1950-1957, Stockholms Universität 1960-1963,... mehr

(geb. 30. 7. 1903, gest. 1995), schwedischer Historiker, Habilitation in Stockholm 1933 bei Sven Tunberg, Professor an Stockholms Högskola 1950-1957, Stockholms Universität 1960-1963, Forscherdozent dort 1958-1970. Ausgehend von seiner Habilitation über Karl Knutsson von 1933 und einer Arbeit über dessen Verhältnis zu Preußen (1940) wandte sich K. 1949 mit seinem Beitrag "Birger Jarls andra traktat med Lübeck" (1949) der Hanse zu. Dem folgten 1953 sein Werk "Sverige och hanseaterne" resp. "Stockholm, Lübeck und Westeuropa zur Hansezeit" (HGbll. 1952). Weitere Themen waren Schweden und Lübeck am Anfang der Hansezeit (HGbll. 1960) und die Deutschen in Stockholm (1987). K. war einer der wenigen schwedischen Historiker außerhalb des Weibull-Kreises und neben Hugo Yrwing einer der wenigen Hanseforscher des Landes. Aufgrund seiner unabhängigen Stellung innerhalb der schwedischen Forschung gehört er zu den weniger rezipierten schwedischen Historikern.

Carsten Jahnke2014

Literatur: Vem är det, Svensk biografisk handbok, 1989, s.v. K., 604; A.-C. Stymne, Striden om Engelbrektsbilden, in: Scandia 66,2 (1999), 169-210, hier 182 und passim.
Margarethe (I. von Norwegen und Schweden, „Hausfrau von Dänemark“)
M. von Norwegen, (*1353 Søborg Slot, ♱ 1412 Flensburger Förde) war Tochter des dänischen Königs Valdemar Atterdag und Helvig von Schleswig. Sie wurde im Zuge der dänischen Kriege 1363 mit Håkon VI.... mehr

M. von Norwegen, (*1353 Søborg Slot, ♱ 1412 Flensburger Förde) war Tochter des dänischen Königs Valdemar Atterdag und Helvig von Schleswig. Sie wurde im Zuge der dänischen Kriege 1363 mit Håkon VI. von Norwegen verheiratet. Durch Erbanspruch war sie Königin von Schweden, aber niemals Königin in Dänemark. Nach Valdemars Tod 1375 konnte sie die Erbfolge für ihren unmündigen Sohn Olav in Dänemark sichern. Nach Olavs Tod 1387 übernahm sie durch einen Staatscoup und Verfälschungen die Macht in Dänemark (1387) und Norwegen (1388) als “bevollmächtigte Frau, Hausmutter und Vormund des Reiches”. 1388 wählte sie auch der schwedische Reichsrat zur “bevollmächtigten Frau etc.” Schwedens. M. wählte ihren unmündigen Neffen Bugislav von Pommern-Stolp (→ Erich VII., III., XIII.) als Nachfolger, der unter ihrer Ägide 1397 in Kalmar zum König gekrönt wurde. Durch geschickte Kriegstaktik und eine flexible Politik konnte M. ihre Macht in den Reichen aber auch gegenüber der Hanse ausbauen. Sie forderte erfolgreich die Schonischen Messen ein und setzte ihre Politik hart gegen die Hansestädte durch.

Carsten Jahnke2025

Literatur: A. Bøgh, Sejren i kvinden hånd. Kampen om magten i Norden ca. 1365–89, 2003; V. Etting, Queen Margrete I, 1353-1412, and the founding of the Nordic Union, 2004; C. Jahnke, Geschichte Dänemarks, 2017
Messen (Große Märkte)
Der Begriff M. ist im fachlichen Sinn nicht eindeutig definiert und wird häufig parallel mit ‘Markt’ oder ‘Jahrmarkt’ verwendet. Verschiedene Versuche der Definition (Pauly 2007, Denzel 2018) haben... mehr

Der Begriff M. ist im fachlichen Sinn nicht eindeutig definiert und wird häufig parallel mit ‘Markt’ oder ‘Jahrmarkt’ verwendet. Verschiedene Versuche der Definition (Pauly 2007, Denzel 2018) haben bisher noch keinen definitiven Konsens erzielt. Straube (2018) schlug deshalb vor, den Begriff M. durch ‘Großen Markt’ zu ersetzen. Einigkeit besteht darüber, dass M. temporäre Handelszusammenzukünfte darstellen, an denen Fernhandelskaufleute. zu besonderen Bedingungen und Rechten zusammenkamen, um Waren en gros auszutauschen aber auch, um Geldgeschäfte abzuwickeln. M. müssen dabei nicht an einem Ort stattfinden, sondern können eine M.-Region umfassen (Champagnem., Schonische M.). Eine von Pauly (2007) vorgeschlagene Mindestdauer von M. lässt sich nicht bestätigen und würde z.B. die Leipziger M. ausschließen. M. stehen an der Spitze eines regionalen und überregionalen Systems temporärer Märkte, die als Zulieferer aber auch Abnehmer des M.-handels dienten.

Temporäre M. stehen per definitionem in Kontrast zum permanenten Fernhandel in Städten. Sie waren Knotenpunkte des internationalen Handels. Da M. auch den Handel zwischen Gast und Gast beförderten, standen sie häufig in Konkurrenz zum städtischen Handel. Städtische Kaufleute versuchen deshalb oft, den M.-handel in der eigenen Stadt einzuschränken. M.-plätze können sich daher in rein städtische Märkte verwandeln (Malmö, Antwerpen). Dieses wird als Grund angeführt, dass sich im Hanseraum keine M.-plätze entwickelt haben. Die von den Hansekaufleuten besuchten Messen liegen am Rande des Hanseraums, an den Übergangszonen verschiedener Wirtschaftssysteme. Das Verhältnis der hansischen Kaufleute zu den näheren und ferneren Messen ist noch ein Forschungsdesiderat.

Die M.-Plätze entwickelten sich entlang der europäischen Verkehrsachsen seit dem 4. Jh. Zu den ältesten M. zählen St. Denis (bei Paris), u. U. Dorestad, Quentowic und Heðeby. Seit ca. 1000 kam es zu einer deutlichen Verdichtung des Marktsystems und zum Ausbau von M.-plätzen mit zunehmender Urbanisierung seit dem 12. Jh. Zu den wichtigsten frühen M. zählen neben St. Denis u.a. die Champagnem., die sich seit der Mitte des 11., und die Schonischen M., die sich gegen Ende des 11. Jh.s. nachweisen lassen. Die M.-plätze zeichneten sich durch eine besondere, für die M.-Zeit geltende, Rechtssicherheit aus, die den Handel internationaler Kaufleute absicherte. 

Veränderungen der Verkehrs- und Wirtschaftsströme führte zu Veränderungen des M.-systems. Die Champagnem. verloren zu Beginn des 14. Jh.s ihre Bedeutung, die Schonischen M. zur Mitte/Ende des 15. Andere M.-plätze stiegen auf. Für den Hanseraum waren dabei u.a. Frankfurt a.M. (Aufstieg seit dem 14. Jh.), Genf (Höhepunkt um 1450), Lyon (Höhepunkt nach 1450), Chalon-sur-Saöne (Höhepunkt 14. Jh.), Ypern (13.-14. Jh.), Brügge (14. Jh.), Antwerpen (14.-15. Jh.), Bergen-op-Zoom (14.-15. Jh.) und Deventer (15. Jh.) von besonderer Bedeutung. Die Bedeutung Leipzigs begann erst mit der Schließung des hansischen Kontors von Novgorod am Ende des 15. Jh. und der Verlagerung der Handelswege. M. ergänzten den europäischen Fernhandel und stellen ökonomisch flexible Brücken zwischen verschiedenen Wirtschaftszonen dar.

Carsten Jahnke2025

Literatur: W. Blockmans, Das westeuropäische Messenetz im 14. und 15. Jahrhundert, in: R. Koch (Hg.), Brücke zwischen den Völkern. Zur Geschichte der Frankfurter Messe, 1991, 1, 37-51; S. Cavaciocchi (Hg.), Fiere e mercatinella integrazione delle economie europee secc. XIII-XVIII, 2001; F. Irsigler/M. Pauly (Hgg.), Messen, Jahrmärkte und Stadtentwicklung in Europa, 2007; M. Pauly, Jahrmärkte in Europa vom 14. bis zum 16. Jahrhundert, in: Irsigler/Pauly 2007, 25-40; M. Denzel (Hg.), Europäische Messegeschichte, 9.-19. Jh., 2018; M. Straube, Aktuelle Fragen der deutschen und internationalen Messegeschichte, in: Denzel 2018, 15-42; R. Holbach/J.Sarnowsky (Hgg.), Märkte, Messen und Waren im hansischen Handel, 2021
Navigation
Die N. in Nordeuropa vollzog sich bis zum Ende des Mittelalters vor allem nach visuellen (oder olfaktorischen) Gesichtspunkten. Generell waren die Himmelsrichtungen dabei nach den vier Zwergen,... mehr

Die N. in Nordeuropa vollzog sich bis zum Ende des Mittelalters vor allem nach visuellen (oder olfaktorischen) Gesichtspunkten. Generell waren die Himmelsrichtungen dabei nach den vier Zwergen, Norðri, Suðri, Austri und Vestri, benannt, die der Sagas nach den Himmel tragen. Hieraus ergaben sich allgemeine Angaben, z.B. für Windrichtungen, norðan-, sunnan-, austan- und vestanvindr. Windrichtungen konnte man durch Abgleich des Windwimpels mit der Sonnenbewegung (Ost-Süd-West) sowie mit dem Polarstern bei Nacht bestimmen. Horizontale Richtungen wurden durch Unterteilung des Gesichtskreises in rechtwinklige Querachsen, hǫfuðættir, bezeichnet. Da vor dem 14. Jh. der Kompass im Norden ungebräuchlich war, wurde vor allem nach der Sonne, den Sternen, Landmarken (inkl. Wolkenbildung und Vogelflug beim  Inselsprung über weitere Entfernungen), der Beschaffenheit des Meeresgrundes sowie des Geruchs des Meeres navigiert. So beschreibt z.B. das Seebuch aus dem 15. Jh. „Wer vor Île d’Ouessant lotet, der soll feinen weißen Sand mit Muschelschalen, die weiß sind, und kleine längliche Dingerchen wie Nadeln finden. Dann soll Île d’Ouessant Nordost von Euch liegen“ (X.32). Gleichzeitig gehörten Kenntnisse der Gezeiten, ihrer Strömungen und Auswirkungen zum Grundwissen. Gesegelt wurde gern in Landnähe, wobei Landmarken in Form von Landformationen, Bauwerken und Bewuchs zur Navigation genutzt wurden. Hafeneinfahrten sowie die Einfahrt in Flüsse wurden zusätzlich seit dem Beginn des 13. Jhs. betonnt → Hafenzeichen/Leuchtfeuer. Die Gezeiten wurden durch die Stellung des Mondes bestimmt (Seebuch III.6 z.B.: „Bei den Isles of Scilly macht ein Ost-nordost-Mond Hochwasser“.) Schiffer befuhren zumeist Routen, auf denen sie selbst navigatorische Erfahrung besaßen. Bei der Besegelung ‚fremder’ Gebiete wurde auf Lotsen (teilweise aus der eigenen Mannschaft [Stadtrecht von Bergen, IX.5]) zurückgegriffen.

Die Maßeinheit für Entfernungen auf See waren das vika sjávar/weke sēs (4-5 Seem., ein Wechsel der Rudermannschaft, wobei 12 vikur einen Breitengrad ausmachen), die Kenning (die Sicht bis zum Horizont, 12-18 SM) sowie die Meile. Die Berechnung der Entfernung auf hoher See beruhte auf Schätzungen, da Zeit und Geschwindigkeit nur annäherungsweise bestimmt werden konnten. →Seekarten waren zur Navigation ungebräuchlich. Dagegen konnten die mündlich tradierten Segelanweisungen auch schriftlich niedergelegt werden, z.B. im Hauksbók (Anf. 13. Jh.), Sturlubók (13. Jh.) sowie vor allem im Seebuch (15. Jh.). Inwieweit sich diese Anweisungen an Bord befanden, ist umstritten. 

Carsten Jahnke2023

Quellen: Das Seebuch, Online-Edition des Deutschen Schifffahrtsmuseums unter http://www.dsm.museum/seebuch/; Das Stadtrecht des Königs Magnus Hakonarson für Bergen, hrsg. v. R. Meissner, 1950.

Quellenverlinkung: http://www.dsm.museum/seebuch/

Literatur: J. Kusk Jensen, Navigationens udvikling - og lidt om hans liv og håndbøger, 2003; H. Falk, Art. Altnordisches Seewesen, in: Wörter und Sachen, IV, 1912, S. 15-23.
Nyköping
ist eine schwedische Handelsstadt südlich von Stockholm im Len Södermanland an der Nyköpingå, die das Seengebiet des Långhals, Kisingsfjärd und Yngare mit der Ostsee verbindet. Der Name N. bedeutet... mehr

ist eine schwedische Handelsstadt südlich von Stockholm im Len Södermanland an der Nyköpingå, die das Seengebiet des Långhals, Kisingsfjärd und Yngare mit der Ostsee verbindet. Der Name N. bedeutet ‘neue Kaufmannsstadt’. Der Ort wurde im 12. Jh. an Stelle einer weiter im Binnenland liegenden Siedlung an beiden Seiten der N.-Au gegründet. Ein Gründungsdatum liegt nicht fest. Von der Bedeutung des Ortes sprechen allerdings zwei königliche Kastellbauten, die Ausmünzung eigener Münzen (seit 1229-34) sowie der Besitz des Ortes durch die schwedische Königin (1250). Seit der Mitte des 13. Jh.s ist der Rat der Stadt nachweisbar. Eine Aufteilung des Rates von N. in einen deutschen und schwedischen Teil ist nicht nachweisbar. Von der Mitte des 13. Jh.s besaß die Stadt eine der wichtigen Reichsburgen, in der 1317 das Nyköpings gästabud, die Einkerkerung und Ermordung schwedischer Thronprätendenten durch ihren Bruder, König Birger, stattfand. Durch die Lage am Wassersystem des Södermanlandes entwickelte sich die Stadt zum Exporthafen für Eisen, Kupfer und Butter ins hansische Handelssystem. Als solcher erscheint die Stadt u.a. in den Pfundzolllisten von 1368 und später. Die nachweisbaren Kaufleute der Stadt gehören zur niederdeutsch-sprachigen Handelselite des Ostseeraumes, mit familiären Verbindungen nach Stockholm, Lübeck und Danzig. Spätestens zur Mitte des 14. Jh.s gehörte N. neben Stockholm, Söderköping und Kalmar zu den wichtigsten Handelshäfen Schwedens. 1362-1363 wurde der hansische Pfundzoll in N. erhoben. Zur Verwaltung und zum Handel N. sind nur wenige Quellen erhalten; die älteste Zollliste stammt aus den Jahren 1557-1560.

Carsten Jahnke2017

Literatur: B. Broberg, Nyköping, 1979; L. Karlén, Medeltid och äldre vasatid till omkring 1570, in: Nyköpings stads historia, I, 1973; G. Dahlbäck, Eisen und Kupfer, Butter und Lachs. Schwe-dische Produkte im hansischen Handel, in: Vergleichende Ansätze in der hansischen Ge-schichtsforschung, hrsg. R. Hammel-Kiesow, 2002, 165-73.
Ochsen
O. gehörten seit dem frühen Mittelalter, zu den von den Schlachtern in den Städten verarbeiteten Produkten. Die Konsumveränderungen nach der Pest führten am Ende des 15. Jh. zu einer verstärkten... mehr

O. gehörten seit dem frühen Mittelalter, zu den von den Schlachtern in den Städten verarbeiteten Produkten. Die Konsumveränderungen nach der Pest führten am Ende des 15. Jh. zu einer verstärkten Nachfrage nach Schlachtvieh, welches bis zur Schlachtung vor den Städten gehalten wurde. Diese Nachfrage wurde im Hanseraum vor allem von Dänemark und Ungarn bedient. In Dänemark wurden die O. im gesamten Reich gezüchtet und zum zentralen O.markt nach Ripen getrieben. Von dort wurden die Tiere über den O.weg nach Wedel an der Elbe oder über den Ochsenzoll nach Hamburg gebracht und von dort in die Niederlande exportiert. Die Gottorfer Zolllisten geben einen guten Einblick in diesen Handel. Teilweise wurde die O. auch in Dithmarschen aufgestallt und erst später über Wedel verkauft. Der ungarische O.handel begann bei Gran und führte über die O.straße bis in den Rheingau und teilweise in den südlichen Hanseraum

Carsten Jahnke2024

Literatur: P. Enemark, Dansk Oksehandel, 1450-1550, 2003; W. Gijsbers, Kapitale ossen. De internationale handel i slachtvee in Noordwest-Europa (1300-1750), 1999; H.-H. Vangerow, Die ungarischen Ochsenherden als Basis der süddeutschen Fleischversorgung, in: Jahrbuch der Gesellschaft für Landeskunde und Denkmalpflege Oberösterreich 159 (2014), 277-86
Ochsenweg
Der O., dän. oksevej, ist eine neuere Bezeichnung für Handelswege, die auf dem Geestrücken Jütlands von Aalborg resp. Viborg im Norden über Kolding/Ripen – Husum/Schleswig – Rendsburg bis... mehr

Der O., dän. oksevej, ist eine neuere Bezeichnung für Handelswege, die auf dem Geestrücken Jütlands von Aalborg resp. Viborg im Norden über Kolding/Ripen – Husum/Schleswig – Rendsburg bis zum Ochsenzoll (Hamburg) resp. nach Wedel führen. Die Wege folgen teilweise dem seit dem frühen Mittelalter bekannten Heer- und Pilgerweg, der bei Schleswig das Dannewerk passiert. Hier wurde schon früh die Zollstelle Gottorf etabliert. Der O. verbindet landseitig mehrere bedeutende Handelsorte und war die Hauptverkehrsroute Jütlands. Er erhielt seinen Namen nach dem am Ausgang des 15. Jh.s einsetzenden O.-handel. Die Tiere wurden aus Dänemark kommend über den O. auf die Messeorte von Ripen und Husum und vor dort nach Aufstallung zum Weiterverkauf an den Ochsenzoll und vor allem auf den Markt von Wedel gebracht. Vom 16. bis zum 19. Jh. passierten 10-50.000 Tiere jährlich den O.

Carsten Jahnke2019

Literatur: F. Bruns/ H. Weczerka, Hansische Handelsstraßen, Karten 1-2, Text Nr. 10-12, 155-6; P. Enemark, Dansk oksehandel 1450-1550. Fra efterårsmarkeder til forårsdrivning, 2003; L. Schwetlik, Der hansisch-dänische Landhandel und seine Träger 1484-1519, in: Zeitschrift der Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte 85/86 (1961), 68-72.
Öl
Olivenö. gehörte seit dem 13. Jh. zu den hansischen Handelswaren. Das Ö. stammte vorwiegend aus Andalusien, Portugal und Mallorca, aber auch aus dem Languedoc-Roussillon, Provence-Alpes-Côte... mehr

Olivenö. gehörte seit dem 13. Jh. zu den hansischen Handelswaren. Das Ö. stammte vorwiegend aus Andalusien, Portugal und Mallorca, aber auch aus dem Languedoc-Roussillon, Provence-Alpes-Côte d’Azur, Apulien, der Toskana, Kampanien sowie Griechenland und wurde über Brügge in den Hanseraum importiert. Aus Gaeta stammte zudem das Lorino-Ö. (Lorbeerö.). Die Brügger Wrake mit dem Zeichen eines gekrönten ‚S’ war qualitätssichernd. Transportiert wurde das Ö. in besonderen Pipen, deren Norm in Brügge bestimmt wurde, wie Streitigkeiten am Ende des 15. Jhs. zeigen. Genutzt wurde das Ö. zum Essen, Kochen bzw. Braten, zur Seifen- und Textilherstellung und zur Beleuchtung.

Carsten Jahnke2022

Literatur: Ars olearia I: Dall’oliveto al mercato nel Medioevo / From Olive Grove to Market in the Medieval Ages, hg. I. Naso, 2018; D. Schäfer, Die Oliepipen, in: HGBll 9 (1879), S. 100-102.
Ostsee
Ostsee, lat. mare orientale (UBStL II, Nr. 1038) u. mare Balticum, ist ein Nebenmeer des Atlantiks und aus europäischer Sicht eines der Sieben Weltmeere. Die O. erstreckt sich vom Kattegat... mehr

Ostsee, lat. mare orientale (UBStL II, Nr. 1038) u. mare Balticum, ist ein Nebenmeer des Atlantiks und aus europäischer Sicht eines der Sieben Weltmeere. Die O. erstreckt sich vom Kattegat (Katzenloch, altnordisch: Jótlandshaf, Jütlandsmeer) im Westen bis zum Finnischen Meerbusen (Newa Bucht) und der Bottenwiek im Osten und umfasst eine Fläche von ca. 412.000 km2. Der Name korrespondiert mit der Westsee (seit 1864 Nordsee), der Nordsee (Nordwestatlantik) und der Zuiderzee und stammt aus der mitteleuropäischen Sichtweise. Der Begriff O. erscheint erstmals Ende des 13. Jh. in der Livländischen Chronik. Durch die in die O. entwässernden Flusssysteme von Newa, Düna, Weichsel und Oder erstreckt sich das Hinterland der O. vom Ural über die Karpaten bis zum Erzgebirge. Aufgrund der geringen Tiefe und Größe der O. besitzt diese nur kurze Wellen, die leichter zu besegeln sind. Gleichzeitig ermöglicht die Geographie der O. ein Befahren mit ständigem Landkontakt, weshalb die O. schon im frühen Mittelalter aufgesegelt wurde. Die O. ist der Verbindungsweg zwischen den Märkten an der Westsee, vor allem Flanderns, Hollands und Englands, und des Ostens, Ungarns, Rußlands, der Ukraine, Byzanz’ sowie Chinas. Ein Warenaustausch auf diesem Weg ist schon für das 10. Jh. nachweisbar. Gleichzeitig dient sie zur Rohstofferzeugung vor allem für Bernstein (Export nach Rom schon bei Dionysius Halicarnassus und Tacitus erwähnt) sowie für Hering. Für die Hanse machte sie eines der seegehenden Kerngebiete des Handels aus, und die handelsmäßige Überbrückung der Entfernungen und Unsicherheiten des Seetransportes auf der O. ist eine der wesentlichen Leistungen der hansischen Kaufleute. Mit der Verlagerung der wichtigsten Handelsrouten auf den mittleren und südlichen Atlantik sowie nach Mitteldeutschland (Leipziger Messen) im 16. Jh. nahm die Bedeutung der O. als Verkehrsgebiet relativ ab, sie behielt aber ihre herausragende Stellung als Verkehrsachse im Holz- und Getreidehandel.

Carsten Jahnke2014

Literatur: M. North, Geschichte der Ostsee, 2011.
Pferdehandel
Pferde gehörten zu den wichtigsten Arbeits- und Transporttieren. Sie wurden in Reitpferde, Zelter, equi palefridi, Kriegsrösser, dextrarii, sowie Arbeitspferde, runcini,... mehr

Pferde gehörten zu den wichtigsten Arbeits- und Transporttieren. Sie wurden in Reitpferde, Zelter, equi palefridi, Kriegsrösser, dextrarii, sowie Arbeitspferde, runcini, unterschieden. Neben regionaler Züchtung wurden Pferde vor allem aus → Dänemark, → Friesland, → Flandern, der Normandie, → Polen, Ungarn und Kastilien zur See und zu Lande importiert. Hauptmärkte waren unter anderem → Lübeck und → Stade (dänische Pferde), Bergen op Zoom und Antwerpen (friesische und dänische Pferde) sowie Frankfurt a.M. Pferde waren ein empfindliches und teures Handelsgut, welches schnell umgesetzt werden musste, dennoch war die wirtschaftliche Bedeutung des P.s umfassend

Carsten Jahnke2025

Literatur: C. Jahnke, Der Pferdehandel und die kleinen dänischen Städte, im Erscheinen; D. Neitzert, Pferdebedarf und Pferdeeinkauf im 15. Jahrhundert am Beispiel der Stadt Göttingen, in: Niedersächsisches Jahrbuch 55, 1983, 369-80; B. Kuske, Die Handlungsbücher der Kölner (Pferde- und Tuch-)Kaufleute Johann van Nuyss und Dietmar Bungart (1427-1434) sowie weitere Dokumente zum Pferdehandel bis 1448, in: Quellen zur Geschichte des Kölner Handels und Verkehrs im Mittelalter, hrsg. B. Kuske, IV, 1934, 1-89.
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